Moorlander 2019 – der Kalender

Ein LKW frontal gesehen vor einem stilisierten Regenbogen. Im Führerhaus ein Nummernschild mit Aufschrift Heiko.

Zum zweiten Mal nach dem Auftaktjahr 2018 erscheint 2019 der Moorlander-Jahres-Kalender mit zwölf Monatsblättern als haptische Printversion. Ein Muss für jeden Fan jede Sammlerinnen jeden Sammler. Format A4, 12 Monatsblätter, Titelblatt und Infoblatt.
Zum Vorläufer des Kalenders 2018 wurden einige Verbesserungen vorgenommen:

  • Elegantere Schrift für Titel und Kalendarium.
  • Kalendarium etwas größer und übersichtlicher.
  • Konsequenteres Konzept – im Kalender 2018 mischten sich die ‚Machines‘ mit den ‚Traces‘ – der Kalender 2019 folgt stringent dem Konzept der MudArt und zeigt zwölf einzigartige MudArt-Kunstwerke Heiko Moorlanders.
  • Supplement gibt es zu jedem Kalenderblatt um Punkt 0 Uhr des jeweiligen Monatsbeginns die ganze, große, wahre Geschichte zum Kunstwerk hier auf diesen Seiten. Scannen Sie die QR-Codes neben den Kalenderbildern, um direkt auf den Link zum Artikel zu kommen.
    Aus technischen Gründen werden die Seiten auch allen Nicht-Kalender-Besitzern und -Besitzerinnen angezeigt werden. Aber diejenigen, die den Kalender bei sich zu Hause aufhängen, werden sich beim Blick in den Kalender jeden Monat auf eine neue, spektakuläre, skandalöse, einzigartige, brilliante Geschichte freuen!

Bestellen können Sie den Moorlander-Kalender 2019 per Mail zum Preis von 12 Euro plus Versandkosten (in Deutschland 3 Euro, Auslandsversand auf Anfrage).

Zwölf Kalenderblätter mit Kalendarium als Miniatur-Vorschaugrafiken im Polaroidstil zufällig verwinkelt angeordnet in einem Raster von vier mal vier Bildern. Sie verpassen keine Bilder. Unter den Einzelnen Grafiken befinden sich die Bildtitel Januar bis Dezember 2019.
Alle Kalenderblätter des Moorlander-Kalenders 2019 im Überblick.

Moorlander 2018 Kalender

Schwarz-weiße Schlammspur über Schriftzug Moorlander 2018

Schon für 2015 erstmals geliebäugelt, gibt es nun endlich einen Moorlander-Kalender für das Jahr 2018. Format Din A4 hochkant, 14 Blätter, Preis 15 Euro plus 3 Euro Versand und Verpackung.

Druck Digitaldruck vierfarbig auf 135 g Papier. Spiralbindung weiß.

Auch größere Mengen möglich – zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk für Ihre MitarbeiterInnen (bitte per Mail Kontakt aufnehmen zu Auflage und Rabatten).

Die verrücktesten Schlammkunstwerke weltweit in zwölf Monatsblättern plus ein Beiblatt und Deckblatt. Bestellen können Sie den Kalender unter irgendlink@t-online.de

Zwölf Monatsblätter des Moorlander-Kalenders als 3 mal 5 Polaroid-Bildmontage zur Übersicht.

The Emd

Frisch geschnittene Wiese mit markanten Graswulsten

This is the emd, my only friemd the emd

Als glühender Verehrer der „Doors“ schuf Heiko Moorlander in den späten 1990er Jahren dieses Werk. Wie kein anderes Zitat kontrasiert es die Lebendigkeit des Emd – so wird der hochsommerliche Wiesenschnitt in der Alpenregion genannt – mit der Düsternis des (beinahe) gleichnamigen epochalen Songs von Jim Morrison. (Ed Korman, im Churer Pflutterer, Fachzeitschrift für alpine Schlammkunst, Ausgabe 3/2003)

Das Kunstwerk gilt als Schlüsselwerk von Moorlanders sogenanntem „Wald- und Wiesenintermezzo“, einer Phase, in der der junge Mudartkünstler versuchte, in der Land-Art seinen Platz zu finden.

Frisch geschnittene Wiese mit markanten Graswulsten

The Hidden Track #MudArt

Er hatte es selten leicht auf Bühnen. Vielleicht erinnert man sich noch an Heiko Moorlanders Auftritt bei der Preisverleihung zur Internationalen MudArt-Biennale Rotterdam im vergangenen Jahr, die unter dem Thema ‚In vlakke Landen‘ – in flachen Landen – stand. Als Gewinner sollte der charmante Muddy-Boy auf der Bühne zu einer Karaoke-Maschine des Hauptsponsors Sungsam Music and Roaar Inc.ein Lied singen. Doch der bärbeißige Kerl versagte im Rampenlicht komplett. Was ihm in Schlamm und Schmutz selbst vor vielen tausend Zuschauern draußen auf den Feldern – einzig geschützt durch die Karosserie tonnenschwerer Maschinen – mühelos gelingt, souverän seine Kunst zu performen, blieb ihm in der nur halb gefüllten Kinderdijk Modderhal verwehrt. Die klägliche Darbietung, bei der dem Preisträger streckenweise die Stimme versagte, wurde noch pointiert, durch stoisch beklommenes Schweigen der gut vierhundert Galagäste.

Doch nun ist er zurück und legte mit ‚The Hidden Track‘ eine MudArt-Installation von besonderer Güte vor. Man sagt, man habe den Künstler dabei lauthals aus dem offenen Fenster seines 2016er 850 kW Sungsam Silage-Breaker singen hören.

Sungsam Music and Roaar Inc. ist ein erst seit wenigen Jahren international aktives Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkannt hat und das mit einer Produktpalette zwischen Unterhaltung, Bau- und Landmaschinen den schmalen Grat zwischen Show und Agrartechnik im milliardenschweren MudArt-Markt auslotet.

 

Silage-Haufen, auf den eine Traktorspur zuführt. Gelblich grünes Bild, quadratisch. im Hintergrund versteckt ein Bagger-Arm.
Feel like a popstar – Heiko Moorlander erfüllte sich einen lang gehegten Bühnentraum in diesem in sog. Silage-Technik erarbeiteten MudArt Kunstwerk.

Glyphosat Showers

Scharzer Latex, Handschellen, Gasmaske, Ketten und Schläuche. So kennt man den Pornodarsteller Meiko Whorelander, der mit süffisant perversen Filmchen von sich reden machte. Wegen Namensähnlichkeit und Anspielungen auf Heiko Moorlanders MudArt Kunstwerke geriet er kürzlich mit dem Management der Schlammkunstikone Konflikt.

Eine Klage wegen Rufschädigung wurde jedoch vor dem Premium Court in Hastings/California abgewiesen (die Schlagzeilen titelten: New Battle of Hastings) .

Heiko Moorlander drehte daraufhin den Spieß um und performte im Whorelander-Outfit sein Kunstwerk ‚Glyphosat Showers‘ als Anspielung auf Whorelanders Pornotrilogie ‚Golden Showers I-III‘.

Die Frage, warum da kein Stroh liegt gibt der Fachpresse allerdings Rätsel auf.