Glyphosat Showers

Scharzer Latex, Handschellen, Gasmaske, Ketten und Schläuche. So kennt man den Pornodarsteller Meiko Whorelander, der mit süffisant perversen Filmchen von sich reden machte. Wegen Namensähnlichkeit und Anspielungen auf Heiko Moorlanders MudArt Kunstwerke geriet er kürzlich mit dem Management der Schlammkunstikone Konflikt.

Eine Klage wegen Rufschädigung wurde jedoch vor dem Premium Court in Hastings/California abgewiesen (die Schlagzeilen titelten: New Battle of Hastings) .

Heiko Moorlander drehte daraufhin den Spieß um und performte im Whorelander-Outfit sein Kunstwerk ‚Glyphosat Showers‘ als Anspielung auf Whorelanders Pornotrilogie ‚Golden Showers I-III‘.

Die Frage, warum da kein Stroh liegt gibt der Fachpresse allerdings Rätsel auf.

  

Die ungleichen Zwillinge

Synchron Mudart während der First International MudArt Biennale in Widnau. Heiko Moorlander arbeitete an seinem raumgreifenden Schlammkunstwerk erstmals mit zwei Spezialbaggern, dem berühmten Blue Spider, der mittels Funktechnik als Master mit der Roten Krabbe (Slave) gekoppelt war.

Das Werk ist seinem Jugendfreund @sagkai gewidmet.

   
 

The Carot Wonder

Ein kahles Feld. Satter Lösboden. In der Luft vibriert das sonore Jaulen eines 1222er Massey-Ferguson. Unweit die nahe Großbaustelle einer Hangsicherungsmaßnahme.  Baumaschinen. LKW-Fahrer, die wie Henker 30tonnenweise ein Urteil vollstrecken. Schmutz und Dieselrußgestank.

Der Berg kommt.
Der Berg ist da.
Der Berg geht.
Der Schlamm ruft.
(Ed Korman im Kulturjournal des Churer Landboten)

Mit Spezialreifen grub Heiko Moorlander diese ‚disruptive‘ Schlammskulptur in den Lös fruchtbarsten Landes südlich der Kantonshauptstadt Chur. 

Out of the Shadow

Am Abzweig der San Bernardino Straße zur Oberalpstraße, dort wo Vorder- und Hinterrhein sich vermählen, kreierte MudArt Legende Heiko Moorlander dieses richtungsweisende Kunstwerk. Er benutzte dafür einen voll beladenen Betonlaster, dessen Inhalt in der Gotthard Basistunnel Baustelle in Sedrun verbaut wurde.

Das Alte trifft auf das Neue. Vergangenheit mit Eseln auf Bergpfaden trifft auf eine Hochgeschwindigkeitszukunft im klimatisierten Bahnwagen. Die Spannung dieses Werks wird überhöht durch die Verwendung von schlichtem Gummi auf uraltem Kopsteinpflaster. Wie ein neugieriger Junge lugt ein grellgelber Zebrastreifen am Ende der Szene.
Chapeau, Mister MudArt, chapeau!
(Ed Korman in den Churer Nachrichten).