The Underwater Black Forrest Project

  Eine schnurgerade Schneiße vom Schwarzwald bis in die Vogesen! Sie sollte das Fundament fassen für Heiko Moorlanders zweites Stauwehr-Projekt. Wie schon vor drei Jahren (https://erdversteck.de/2014/09/12/rhein-in-schlammen-heiko-moorlander-goes-burgenblogger/) plante der Mudartist, den Rhein zu stauen. Großstädte wie Basel und Freiburg, so sein Management wären ideale Touristenmagneten für Tauchtourismus.

Im Bild rechts der berühmte Großbagger ‚The Hulk‘, einzige Maschine weltweit, mit der Erdbewegungen dieses Ausmaßes ausgeführt werden können.

Das Großprojekt scheiterte wegen eines Formfehlers bei der Antragstellung im Tiefbauamt Achkarren.

Fish ’n‘ Chips

Traktorspur, Wasser, quadratisch Er war so hungrig, als er dieses MudArt Kunstwerk schuf. Er träumte von England. von Salz in der Luft, dem Geschmack der Nordsee, einem Fischrestaurant irgendwo auf den Klippen. Doch es blieben ihm nur Diesel, ein gestohlener Bulldozer, Staub und Matsch …

Chiffre ER37HOFFT

Ein Leak in der Redaktion einer großen deutschen Frauenzeitschrift bringt #MudArt Künstler @HMoorlander in Zusammenhang mit einer süffisanten Kontaktanzeige.

Als Profilbild wurde in der Anzeige das folgende MudArt Kunstwerk ‚I’ll Do Anything For Love‚ geschaltet. Angeblich habe es Moorlander in einem Bachtal in der Nähe des US Hospital Landstuhl geschaffen, wo er sich einem komplizierten chirurgischen Eingriff unterziehen musste.

Über den Wahrheitsgehalt der Meldung und ob der MudArtist persönlich die Kontaktanzeige schaltete, gab Moorlanders Management keinen Kommentar.

Sollte sich die Echtheit des Kunstwerks bestätigen, ist die Pfalz um ein monumentales Moorlander Kunstwerk reicher.

In unmittelbarer Nähe lockt Moorlanders Krähenberg Crow seit Jahren tausende Kunstliebhaber weltweit.

  

Pyramuden

‚Geh wie ein Ägypter‘ war das Motto für dieses #MudArt Kunstwerk. Heiko Moorlander schuf es in seiner westpfälzischen Heimat nahe Zweibrücken anlässlich des siebzehnten Todestags seiner Mutter.

Die Symbolik der Pyramide als Mahnmal vermeintlicher Unsterblichkeit ist keineswegs zufällig.

  

Understanding This Sudden Ending

Der Herbst 2015 war in vielerlei Hinsicht eine Zäsur in Heiko Moorlanders Kunstkarriere. Kaum war die Schmutzschlacht um seinen Drogenentzug in Südjütland abgeebbt, sorgte sein betagter Vater mit einem spektakulären Autounfall für Schlagzeilen.

No Highway For Old Men

In der internationalen Presse ging der Crash des Achtzigjährigen viral und löste eine heftige Debatte aus über den Führerschein auf Zeit für Menschen im Rentenalter.

Heiko Moorlander verarbeitete das Pressegetümmel und die großen Sorgen um seinen alten Herrn in einem beispiellosen MudArt-Zyklus, der sich mit der Endlichkeit des Lebens und der filigranen Zerbrechlichkeit allen Seins beschäftigt.

Barock und Jugendstil trifft auf Gothik und mit einem Schuss Maggie aus der Büchse der Rennaissance gelingt dem führenden MudArt-Künstler weltweit, was wohl nie einem Künstler zuvor gelang […] ein Potpouri der Superlative im gelben Lös der Saarpfalz. Ein genre-übergreifendes Monumentalwerk, das bei wohl jeder internationalen Schlammkunst-Biennale den ersten Preis abräumen würde. Aus Schmerz und Angst geboren, bereichert der Ex-Zweibrücker einmal mehr die strukturschwache Region zwischen Saarland und Pfalz mit hochkarätiger Kunst. (Johannes Uhland, Zweibrücker Landbote).

Go North Tour 3 – Finale

Er hat es tatsächlich geschafft. Nach tausenden von Kilometern erreicht Heiko Moorlander als erster Mudart Künstler das Nordkap und hinterlässt eine ‚Trace of outstanding artworks‚ (Ed Korman, Kunstkritiker).

Das Bemerkenswerte an seiner Kunstreise ist, dass er eine Vielzahl brisanter Themen wie Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, Klimawandel, Abrüstung in seinen Kunstwerken aufgreift und sie mit geschichtlichen Momenten abgleicht.

[…] so entseht ein Bogen brisanter Mudart Kreationen, die sich zeitgeschichtlich Jahrhunderte zurückbegeben, bis hin zu dem dreißig Jahre währenden Meriadiansvermessungsprojekt des Freiherrn von Struve Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhuderts […], schreibt Moorlanderbiograf Ed Korman in einem Artikel für das Magazin Science, Arts and Crafts.